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24 Februar 2004
Endlich auf dem Weg nach Hause. Habe mir gewünscht auf dem Rückweg indisch Essen zu gehen - schmeckt prima.
25. Februar 2004
Ich habe Kopfweh und komme gar nicht aus dem Bett. Bekomme Ibuprofen - dann gehen wir wieder ins Krankenhaus. Die finden aber nichts und schicken mich wieder heim.
26. Februar 2004
Habe unerträgliche Kopfschmerzen und muss spucken, fahren wieder ins "Ölgäle". Ich muss ins MRT um zu sehen ob mein Hirnwasser nicht abfließt und ich wieder einen Überdruck habe. Es ist nichts dergleichen zu finden. Bekomme wieder mehr Dextametason. Als Abends die Schmerzen immer noch nicht besser sind ruft Mama meinen Neurochirurgen an. Der meint ich habe einen Unterdruck und soll viel trinken. - Meine Eltern füllen mich mit Wasser ab.
27. Februar 2004
Mir geht es wieder besser!!!
28. Februar 2004
Mir muss nochmal Nervenwasser abgenommen werden, da die Studienzentrale in Würzburg meint zwei verdächtige Zellen in meinem Nervenwasser gefunden zu haben. Dieses Mal habe ich schon gleich genug getrunken - 4 Liter!!!
02. März 2004
Mir geht es gut. Auch die Nervenwasserabnahme hat mir dieses Mal nichts ausgemacht.
03. März 2004
Warten auf das Ergebnis der Nervenwasseruntersuchung, damit ich weiß ob in meinem Kopf ein Ventil für die Medikamente eingesetzt werden muss.
04. März 2004
Immer noch kein Ergebnis.
05. März 2004
Endlich gehen wir ins "Olgäle" um das Ergebnis zu besprechen und meine Therapie festzulegen. Mein Onkel Ingmar kommt mit, damit ich nicht alleine draußen warten muß. - Jetzt verstehe ich gar nichts mehr, ich soll mitentscheiden welche Therapie ich bekomme. Die Studienzentrale sagt ein Ventil einsetzen, weil sie schon wieder zwei verdächtige Zellen gefunden haben, meine Ärztin ist anderer Meinung, weil in Stuttgart nie etwas gefunden wurde und auch Würzburg nicht ganz sicher war ob es sich wirklich um Tumorzellen handelt. - Wir haben 4 Stunden Zeit für die Entscheidung. Wir haben uns gegen das Ventil entschieden.
08. März 2004
Ich habe heute Geburtstag (werde 9) und muss zum Gespräch in die Strahlenklinik nach Ludwigsburg. Meine Freundinnen feiern mit mir am Nachmittag Geburtstag. Zum Abendessen kommt meine ganze Familie - ein schöner Tag.
09. März 2004
Muss mein Gipsbett für die Bestrahlung machen. - Ich sehe aus wie ein Teletubby.
10. März 2004
Damit das Gipsbett fest liegt wird es mit Türenschaum eingeschäumt. Es stinkt fürchterlich und ich muss 2 Stunden ruhig liegen.
11. März 2004
Schon wieder 2 Stunden im Gipsbett. Ich werde für die Bestrahlung vermessen.
12. März 2004
Weiter vermessen - ich konnte gestern nicht mehr.
13. März 2004
Endlich Wochenende und Ruhe!!!
15. März 2004
Die erste Bestrahlung - Hat gut geklappt - frühstücke danach bei Burger King einen Crispy Chicken und gehe wieder schlafen. Später wache ich auf und muss fürchterlich spucken. Die Bestrahlungsärzte haben mir aber gesagt, dass das passieren kann.
16. März 2004
Nach der Bestrahlung gehts mir gut, schlecht ist mir auch nicht - es hat gestern wohl doch am Crispy Chicken gelegen. Ich frühstücke nie wieder bei Burger King!!!
20. März 2004
Ich kann wieder Rad fahren!!! Wir haben sogar eine kleine Tour gemacht.
29. März 2004
Ich habe das erste Mal wieder Schulunterricht. Meine Klassenlehrerin kommt ab jetzt jede Woche.
30. März 2004
Mir fallen die Haare aus. Mama soll sie abschneiden!!!
1. April 2004
Mein Bruder feiert Geburtstag. Ich treffe einige meiner Klassenkammeradinnen . Ich habe Angst, dass sie wegen meiner Haare lachen
- aber keine tut es. Danke!
7. April 2004
Ich habe Fieber bekommen. Wir fahren in die Klinik zur Untersuchung. Sie können aber nichts feststellen. Zur Sicherheit bekomme ich Penicillin. Die Behandlung wird bis zum Dienstag nach Ostern unterbrochen.
11. April 2004
Frohe Ostern!!!
